ecotastic belohnt umweltgerechtes Verhalten

Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Fabian Lindenberg, Mitgründer des Start-up Unternehmens ecotastic (www.ecotastic.de). ecotastic ist ein Belohnungssystem, das Privatpersonen einen Anreiz bietet, im Alltag umweltgerecht zu handeln. In seinem Beitrag stellt er eine Smartphone-Applikation vor, mit der Nutzer Punkte für umweltgerechte Aktionen sammeln, die sie dann gegen Gutscheine von Partnerunternehmen eintauschen können.

Seien wir mal ehrlich: wir denken zwar alle irgendwie umweltbewusst, aber oft scheitert die Umsetzung im Alltag. Es ist bequemer, mit dem Auto anstatt dem Fahrrad zum Sport zu fahren, wenn es draußen nass, kalt, windig – einfach ungemütlich – ist. Und wer denkt schon daran, jeden Morgen den Thermobecher auszuspülen und einzupacken, damit auf dem Weg zur Arbeit die nötige Portion Koffein nicht aus einem Pappbecher sondern aus der umweltfreundlicheren Alternative getrunken werden kann?

Weil wir das selbst nur zu gut kennen, entwickeln wir ecotastic, das Belohnungssystem für umweltgerechtes Verhalten. Nutzer unserer Smartphone-App sammeln für umweltfreundliche Handlungen Punkte, wie zum Beispiel für das Bilden von Fahrgemeinschaften oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Diese Punkte können dann gegen Waren- oder Dienstleistungsgutscheine unserer Partnerunternehmen eingetauscht werden.

Grünes Payback-System?
Uns wird oft die Frage gestellt, ob ecotastic also “so eine Art grünes Payback-System” sei. Unsere Antwort darauf lautet: Ja und nein. Ja, man sammelt Punkte und bekommt dafür etwas von Unternehmen zurück. Andererseits zahlen Nutzer unserer App nicht, um Punkte sammeln zu können. Die Punkte erhalten sie für umweltgerechte Aktionen.

Obwohl der Vergleich also vielleicht etwas hinkt, mögen wir ihn. Denn daran können wir zeigen, dass es bei uns um mehr als das bloße Sammeln von Punkten geht. Mit gesammelten Punkten stehen unsere Nutzer nämlich automatisch im Wettbewerb mit ihren Freunden, Kommilitonen oder Arbeitskollegen. Die (optionale) Einbindung sozialer Kanäle darf natürlich auch nicht fehlen. Nutzer können von ihren Aktionen oder den erhaltenen Belohnungen auf Facebook&Co berichten.

Gamification
Wenn der Kollege im Büro nebenan oder die beste Freundin in dieser Woche wieder mehr Punkte sammeln konnte, stachelt das einen selbst zu mehr umweltgerechten Handlungen an – so unser Hintergedanke.

Wie der Autor dieses Blogs, Kilian Rüfer, in seinem Artikel “Gamification – spielerisch nachhaltige Entwicklung gewinnen” richtig bemerkte, adressiert Gamifizierung den Spieltrieb des Menschen. Indem wir spielerische Elemente wie Ranglisten, Fortschrittsbalken und “Badges” in das sonst vielleicht etwas trocken anmutende Thema “Umweltschutz” bringen, erscheint es in einem neuen Gewand.

Plötzlich bereitet es Spaß, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Das unverzügliche Feedback in Form virtueller Punkte illustriert außerdem die Wirkung des eigenen Handelns – auf einen Monat oder ein Jahr betrachtet machen die eingesparten Pappbecher für die unzähligen “Coffee-to-go” eben doch einen Unterschied. Der Wettbewerb mit anderen und die Einbindung sozialer Medien fördert zudem die Kommunikation rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Letztlich verfolgen wir also das Ziel nachhaltiges Handeln Einzelner sichtbarer zu machen und eine gewisse Wertschätzung dafür in der Gesellschaft zu schaffen.

Belohnung durch Partnerunternehmen
Doch nicht jeder fühlt sich von solchen Wettbewerbsgedanken – und sei es nur in spielerischer Hinsicht – angesprochen. Deshalb bleibt es nicht bei Highscores und Badges. Gesammelte Punkte können gegen Waren- oder Dienstleistungsgutscheine von unseren Partnerunternehmen eingetauscht werden. Auf diese Weise werden unsere Nutzer für ihre umweltgerechten Handlungen belohnt.

Unsere Partner profitieren davon gleich in mehrfacher Hinsicht: Indem sie unsere Nutzer zu umweltfreundlichen Aktionen “anstiften”, engagieren sie sich sozial. Durch ihre Präsenz auf unserer Online-Plattform steigern sie dabei ihren Bekanntheitsgrad und verbessern ihre Außenwirkung. Sie erreichen unsere Nutzer gezielt als potentielle Neukunden. Letztendlich ist die Partnerschaft mit ecotastic für sie also eine ausgewogene Mischung aus “Corporate Social Responsibility” und Marketing.

Wie funktioniert’s?
Es genügt selbstverständlich nicht, wenn Nutzer lediglich behaupten, sie hätten umweltgerecht gehandelt. Ein Beweis jeder Handlung muss mit unserer App erbracht werden – dabei spielen verschiedene, moderne Technologien mit.

Wer mehr darüber oder auch über unser Gründerteam erfahren möchte, schaut sich am besten das Video auf http://nextberlin.eu/pitch/ecotastic/ an. Wem gefällt, was dort zu lesen, sehen und hören ist, der darf auch gerne auf “Vote for start-up” klicken. NEXT Berlin ist ein Start-up Wettbewerb, bei dem die Finalisten aus den Start-ups mit den meisten Stimmen ausgewählt werden. Nur noch bis zum 29. März können Besucher für die Start-ups abstimmen. Mehr Infos über ecotastic gibt es natürlich außerdem auf unserer eigenen Webseite www.ecotastic.de und auf unserer Facebook Page www.fb.me/ecotasticde.

Wir freuen uns auf die Reaktionen aus der Leserschaft des Sustainment’s Blog!

Von |2018-12-28T13:58:04+01:0027 Mrz 2013|gute Beispiele, Medienwissen|0 Kommentare

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