In der vergangenen Woche haben wir unsere gemeinsame Dachmarke der Energieblogger der Presse bekanntgegeben. Wir, das sind bisher 21 Energieblogger, arbeiten eng zusammen und haben dafür nun eine wehende Flagge mit unserem neuen Logo.

Auf der Intersolar gab es das zweite Bloggertreffen in diesem Jahr. Gesprochen haben wir nicht nur über Erfahrungswerte in sozialen Medien, sondern auch über zwei noch wichtigere Themen. Da sich allein in der letzten Woche 12 weitere Blogger für den Zusammenschluss beworben haben, standen wir unter Zugzwang, um gemeinsame Community-Werte in Worte zu fassen. Damit kann künftig allen Interessenten und künftigen Kollegen gegenüber eine transparente Entscheidung getroffen werden.

Selbst war ich über den nachhaltigen Filmemacher Manuel Dingelmann zu Gastartikeln in den energiefacetten gekommen, was mich letztlich in diesen erlesenen Kreis von 21 Energiebloggern brachte. Die „alten Hasen“ hatten in 2011 mit der Vernetzung begonnen und die besagten energiefacetten ins Leben gerufen.  Unser Austausch und auch das Bloggen ist eine großartige Aktion, um sich in spannende Energiethemen zu vertiefen – worin ich meine primäre lebenslange Lernstrategie sehe. So war es schon im Studium: Alles was man anderen erklären kann, sitzt sicher. Ein wichtiger Community-Wert ist, dass die Dachmarke der Energieblogger nicht als Werbekanal angeboten wird, sondern als unabhängiges Medium zur Erweiterung der Mainstream-Medien.

Die zweite wichtige Thema ist, dass wir als Energieblogger auch unsere unabhängige Meinungsvielfalt mit einer Stimme zur Bundestagswahl kommunizieren werden. Damit sind wir mitten im Nutzen unseres Zusammenschlusses: Wir stellen zum einen Artikel unter energieblogger.net zur Verfügung, zweitens entwickeln wir gemeinsame kreative Aktionen. In unserer Pressemitteilung hatten wir dies bereits beschrieben. Die Energieblogger schaffen jedoch mehr als nur reine Texte zur Energiewende. Angefangen von Infografiken über digitale Werkzeuge wie den Strommix Navigator, die interaktive Kraftwerkskarte, eine Stellenbörse, Expertensuche, Media-Monitoring bis hin zu Veranstaltungen und der Herausgabe von Büchern ist ein umfangreiches Repertoire zum Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz entstanden. Verlage, Unternehmen und Organisationen nutzen die Energieblogs bereits intensiv für ihre Hintergrund-Recherche. Der Vorteil der Energieblogger: Sie sind unabhängig, nah an den aktuellen Themen und stets bereit zum Dialog mit ihren Lesern. Das macht sie zu glaubwürdigen und einflussreichen Experten mit einer zum Teil beachtlichen Reichweite.

Zur Pressemitteilung: energieblogger.net/Presse

Das Feine ist, dass Energieblogger auch unterschiedliche Meinungen vertreten dürfen, was wir mit der Kommentarfunktion offen austragen. Damit will gesagt sein, dass dies einen gewichtigen Unterschied zur Presse darstellt, in der eine Chefredaktion entschieden aussiebt. Ich finde es richtig und wichtig, als aktiver Bürger eine Meinung zu haben, diese zu vertreten und dafür ein offenes Forum mit großer Reichweite zu haben. So sind für mich Blogs eines der Zeichen lebendiger, unzensierter Demokratie!

In den vergangenen Wochen wurde viel über uns und von uns berichtet. So beschreiben es unsere Kollegen: